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Berechnung Trendindikator Wissenschaftliches Personal

Berechnung des Indikators Veränderung des Frauenanteils am wissenschaftlichen Personal

Dieser Indikator gibt die Veränderung des Frauenanteils am wissenschaftlichen Personal im Verlauf von fünf Jahren an: Er berechnet sich aus der Differenz zwischen dem Frauenanteil am wissenschaftlichen Personal 2012 und dem Frauenanteil am wissenschaftlichen Personal 2017.

Der Indikator betrachtet das wissenschaftliche Personal unterhalb der Lebenszeitprofessur, d.h. W1- Professuren sind hier einbezogen.

In Anlehnung an das CEWS-Hochschulranking wird nicht eine Rangliste der Fakultäten erstellt, sondern die Fakultäten werden in drei Ranggruppen eingeteilt: Spitzengruppe, Mittelgruppe und Schlussgruppe. Die Zuordnung zu den Ranggruppen erfolgt nach Schwellenwerten: Die Spitzengruppe bilden Fakultäten mit einem Indikator größer als 5,0 (also Fakultäten, bei denen der Frauenanteil am wissenschaftlichen Personal um 5 Prozentpunkte oder mehr gesteigert wurde). Fakultäten mit einer Steigerung des Frauenanteils von unter 5 Prozentpunkten bilden die Mittelgruppe; zur Schlussgruppe gehören Fakultäten mit einem Indikator von 0 oder weniger, d.h. der Frauenanteil ist im betrachteten Zeitraum gesunken oder gleichgeblieben. Da Fakultäten, die schon 2012 einen relativ hohen Frauenanteil am wissenschaftlichen Personal hatten, geringere Steigerungsmöglichkeiten haben als Fakultäten mit niedrigem Ausgangswert und ein Frauenanteil von 40–60 % als gleichberechtigte Teilhabe angesehen wird[1], werden auch Fakultäten, die schon 2012 einen Frauenanteil von mindestens 40 % hatten und deren Frauenanteil seither nicht unter 40 % gesunken ist, ebenfalls der Spitzengruppe zugeordnet.

 

Ranggruppen: Veränderung des Frauenanteils am wissenschaftlichen Personal