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Berechnung Indikator Professuren

Berechnung des Indikators Professuren

Der Indikator Professuren gibt den Frauenanteil an Professor*innen 2017 (ohne Besoldungsgruppen W1) im Verhältnis zum Frauenanteil bei Promotionsabsolvent*innen 2017 an. Junior-Professor*innen (W1) sind beim wissenschaftlichen Personal unterhalb der Lebenszeitprofessur berücksichtigt.

In Anlehnung an das CEWS-Hochschulranking wurde die Bezugsgröße im Nenner (Promotionsabsolvent*innen) angepasst, damit die Differenzierungen zwischen den Fakultäten vorrangig auf Unterschiede beim Zähler (Frauenanteil an Professor*innen) zurückzuführen sind, also auf Unterschiede bei dem Wert, der beim Indikator Professuren im Fokus steht. Deshalb wird der Frauenanteil an Promotionsabsolvent*innen in 5er-Schritten aufgerundet (bis 50 %) bzw. abgerundet (ab 50 %).[1]

Ebenfalls in Anlehnung an das CEWS-Hochschulranking wird nicht eine Rangliste der Fakultäten erstellt, sondern die Fakultäten werden in drei Ranggruppen eingeteilt: Spitzengruppe, Mittelgruppe und Schlussgruppe. Die Fakultäten werden nach Größe des Indikators sortiert und folgendermaßen auf die drei Gruppen aufgeteilt: Spitzengruppe –drei Fakultäten; Mittelgruppe –fünf Fakultäten; Schlussgruppe – drei Fakultäten. Das bedeutet, dass es immer eine Schlussgruppe gibt, auch wenn an diesen Fakultäten die Frauenanteile evtl. gestiegen sind. Die Fakultäten in der Spitzengruppe erhalten zwei Punkte, die Fakultäten in der Mittelgruppe erhalten einen Punkt, die Fakultäten in der Schlussgruppe erhalten null Punkte. Aus der Summe der Punkte, die die Fakultäten bei allen Indikatoren erreicht haben, wird die Einstufung in Ranggruppen des Gesamtrankings vorgenommen.

 

Ranggruppen: Professuren