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Berechnung des Indikators Promotionen

Der Indikator Promotionen gibt den Frauenanteil an Promotionsabsolvent*innen im Verhältnis zum Frauenanteil bei Studierenden an. Grundlage für die Berechnung sind die Studierenden im Jahr 2017 und die Promotionen der Prüfungsjahre 2015–2017. Die Betrachtung eines Dreijahreszeitraumes bei Promotionen soll Zufallsschwankungen ausgleichen.

In Anlehnung an das CEWS-Hochschulranking wurde die Bezugsgröße im Nenner (Studentinnenanteil) angepasst, damit die Differenzierungen zwischen den Fakultäten vorrangig auf Unterschiede beim Zähler (Frauenanteil an Promotionsabsolvent*innen) zurückzuführen sind, also auf Unterschiede bei dem Wert, der beim Indikator Promotionen im Fokus steht. Dazu wird der Studentinnenanteil in 5er-Schritten aufgerundet (bis 50 %) bzw. abgerundet (ab 50 %).[1]

Ebenfalls in Anlehnung an das CEWS-Hochschulranking wird nicht eine Rangliste der Fakultäten erstellt, sondern die Fakultäten werden in drei Ranggruppen eingeteilt: Spitzengruppe, Mittelgruppe und Schlussgruppe. Die Fakultäten werden nach Größe des Indikators sortiert und folgendermaßen auf die drei Gruppen aufgeteilt: Spitzengruppe – drei Fakultäten; Mittelgruppe – fünf Fakultäten; Schlussgruppe – drei. Das bedeutet, dass es immer eine Schlussgruppe gibt, auch wenn an diesen Fakultäten die Frauenanteile evtl. gestiegen sind. Die Fakultäten in der Spitzengruppe erhalten zwei Punkte, die Fakultäten in der Mittelgruppe erhalten einen Punkt, die Fakultäten in der Schlussgruppe erhalten null Punkte. Aus der Summe der Punkte, die die Fakultäten in allen Indikatoren erreicht haben, wird die Einstufung in Ranggruppen des Gesamtrankings vorgenommen.

 

Ranggruppen: Promotionen