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Verleihung des Bertha-Ottenstein-Preises 2017

Seit zwanzig Jahren vergibt die Universität Freiburg jährlich einen Preis, mit dem die Gleichstellung der Geschlechter gefördert werden soll. Ursprünglich mit der Bezeichnung „Frauenförderpreis“ eingeführt, trägt er seit 2005 den Namen „Bertha-Ottenstein-Preis“, benannt nach der ersten Frau, die an der Universität Freiburg habilitierte. Mit dem Bertha-Ottenstein-Preis werden innovative Projekte und strukturelle Maßnahmen auf dem Gebiet der Gleichstellung sowie herausragende Leistungen im Bereich der Frauen- und Geschlechterforschung gewürdigt und unterstützt.

Dieses Jahr wurden vier Bewerbungen mit dem Bertha-Ottenstein-Preis ausgezeichnet. Sie erhalten jeweils 2.500€ Preisgeld.

Andrea Althaus erhält den Preis für ihre Dissertation „Weibliche Arbeitsmigration aus Deutschland und Österreich in die Schweiz (1920–1965)“. Auf der Grundlage schriftlicher Interviews mit zahlreichen dieser „Schweizgängerinnen“ dokumentiert sie die Migrationserfahrungen dieser Frauen und trägt dazu bei, die Sichtbarkeit von selbständig migrierenden Frauen zu erhöhen.

Rebekka Blum und Emanuel Löffler von der Fachschaft Soziologie werden für ihr autonomes Seminar „Frauen* und Frauenbilder in der extremen Rechten“ ausgezeichnet, in dem der scheinbare Widerspruch zwischen strengen Geschlechternormen und dem prominenten Auftreten von Frauen in der extremen Rechten unter aktuellen und historischen Gesichtspunkten untersucht wurde.

Dr. Ryan Plumley bekommt den Bertha-Ottenstein-Preis für sein Seminar „ An Intellectual History of Feminist Thought. A Platform for Gender Studies in Liberal Arts and Sciences“, das einen umfassenden Einblick in die Entstehung und Entwicklung des Feminismus und der Forschungsgebiete Gender Studies, Sexuality Studies und Queer Studies bot und eine weitreichende Wirkung auf die intellektuelle Entwicklung der Studierenden entfaltete.

Annika Spahn wird für ihre Master-Arbeit „Subversion oder Assimilation? Trans* und Schwangerschaft in einer heteronormativen Gesellschaft“ geehrt. In ihrer Arbeit bettet Annika Spahn individuelle Erlebnisse, Wünsche und Hoffnungen von Trans*-Personen in einen makrosoziologischen Kontext ein und macht sie sichtbar.

 

Herzlichen Glückwunsch an die Preisträger_innen!

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