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Februar 2019

Ausschreibung des Bertha-Ottenstein-Preises 2019

Mit dem Bertha-Ottenstein-Preis der Universität Freiburg sollen innovative Projekte und strukturelle Maßnahmen auf dem Gebiet der Gleichstellung sowie herausragende Leistungen im Bereich der Frauen- und Geschlechterforschung gewürdigt und unterstützt werden. Der Bertha-Ottenstein-Preis kann an einzelne Mitglieder, Gruppen von Mitgliedern oder Organisationseinheiten der Universität verliehen werden.

Der Bertha-Ottenstein-Preis ist mit 5.000 EUR dotiert und kann für bereits abgeschlossene Maßnahmen vergeben werden, die nicht länger als zwei Jahre zurückliegen. Prämiert werden können ebenfalls bereits laufende oder geplante Projekte, die erst mit Hilfe des Preisgeldes umgesetzt werden können.

Ausgezeichnet werden können insbesondere Initiativen von Beschäftigten, Promovierenden und/oder Studierenden in den folgenden Bereichen:

  • Hervorragende wissenschaftliche Leistungen im Bereich der Geschlechterforschung,
  • Lehrkonzepte und Seminarformen, Schulungs- und Weiterbildungsangebote, die den Aspekt der Gleichstellung querschnittsartig integrieren und gleichstellungsorientierte Bewusstseinsbildungsprozesse anregen,
  • Netzwerkbildung, Veranstaltungs- oder Ausstellungsorganisation zu Gender-Themen,
  • strukturelle Maßnahmen zur Gleichstellung, z. B. Rekrutierungs- und Personalentwicklungsmaßnahmen zur Erhöhung des Frauenanteils auf den Qualifikationsstufen, auf denen sie bislang unterrepräsentiert sind, oder innovative Maßnahmen zur Verbesserung der Lebens-, Studien- und Arbeitsbedingungen an der Universität im Sinne der Gleichstellung

 

Die aufgeführten Maßnahmen sind Beispiele und können durch konkrete Projektvorschläge und Maßnahmen ergänzt werden.

Kandidat*innen können vorgeschlagen werden oder sich selbst bewerben. Für die Bewerbung ist ein Bewerbungsformular auszufüllen (hier Download Bewerbungsformular). Vorschläge und Bewerbungen mit aussagekräftigen Unterlagen (z.B. Gutachten) sind bis zum 31. März 2019 an die folgende Adresse zu richten: 

Albert-Ludwigs-Universität Freiburg

Stabsstelle Gender and Diversity

Stichwort: Bertha-Ottenstein-Preis

Fahnenbergplatz

79085 Freiburg

Über die Vergabe des Bertha-Ottenstein-Preises entscheidet der Senat auf Vorschlag der Ständigen Senatskommission für Gleichstellungsfragen. Der Bertha-Ottenstein-Preis wird universitätsöffentlich im Rahmen des Dies Universitatis am 05.06.2019 verliehen.

 

MiKi-Tag am 4. April 2019

Seit 2004 gibt es an der Uni Freiburg den so genannten „MiKi-Tag“, an dem alle Beschäftigten eingeladen sind, ihren Kindern ihren Arbeitsplatz an der Universität zu zeigen. Zusätzlich zum Besuch des Arbeitsplatzes der Eltern findet dieses Jahr die beliebte und mittlerweile legendäre Physik-Vorlesung von Professor Fischer mit spannenden und unterhaltsamen Experimenten statt. Die Teilnahme ist für Kinder im Alter von 5 bis 12 Jahren möglich.

Weitere Informationen über den MiKi-Tag finden Sie hier.

 

Stellenausschreibung: Projektkoordination "Diversity in der Lehre"

Die Stabsstelle Gender and Diversity sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine*n Koordinator*in (w/m/d) für das Projekt "Diversity in der Lehre -- Fit für die Herausforderungen einer vielfältigen Universität". Die ausführliche Stellenanzeige finden Sie in der Stellenbörse der Uni Freiburg. Die Bewerbungsfrist endet am 10. März 2019.
 

 

Januar 2019

Von der Integration zur Inklusion

Enge Zusammenarbeit im universitären Alltag, ein neues Inklusionsteam, Regelungen und Verfahren zu Personalentscheidungen und Beschäftigung, regelmäßige Evaluationen: Das Rektorat, die Schwerbehindertenvertretung, die Inklusionsbeauftragten und der Personalrat der Universität Freiburg haben eine Inklusionsvereinbarung unterzeichnet. Gemeinsames Ziel ist, schwerbehinderten oder chronisch erkrankten Menschen verbesserte Chancen im Arbeits- und Berufsleben zu bieten sowie ihre Beschäftigung, Aus-, Fort- und Weiterbildung zu fördern.

Mehr über die Inklusionsvereinbarung lesen Sie in der Pressemitteilung.

Die Inklusionsvereinbarung selbst finden Sie hier (pdf).

 

 

November 2018

Senat wählt neue Gleichstellungsbeauftragte

Der Senat hat Dr. Regina Herzog zur neuen Gleichstellungsbeauftragten der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg gewählt. Die Amtszeit beginnt am 1. November 2018 und beträgt vier Jahre. Seit dem Ausscheiden der Vorgängerin Dr. Ina Sieckmann-Bock zum 31. März 2018 war das Amt vakant:

Mehr über Regina Herzog lesen Sie in der offiziellen Pressemitteilung.

 

 

Oktober 2018

Ausschreibung der Stipendien STAY! / Come and STAY!

Die Universität Freiburg hat sich im Rahmen ihrer strategischen Planung das Ziel gesetzt, weibliche Forscherinnen gezielt auf dem Weg einer Karriere als Wissenschaftlerin zu unterstützen. Daher vergeben die Universität Freiburg und die Neue Universitätsstiftung Freiburg zum 1. April 2019 die Brückenstipendien STAY! / Come and STAY!.

Das Brückenstipendium STAY! / Come and STAY! richtet sich an herausragende Postdoktorandinnen der Universität Freiburg, die ihre wissenschaftliche Karriere fortsetzen wollen (STAY!) und an Wissenschaftlerinnen, die ihre wissenschaftliche Arbeit nach einer Postdoc-Phase im Ausland an der Universität Freiburg fortsetzen möchten (Come and STAY!).

Ziel der Stipendien ist es, den Wissenschaftlerinnen im Anschluss an die Promotion (STAY!) bzw. an ihre Postdoc-Phase im Ausland (Come and STAY!) bis zu zwölf Monate Zeit zur Entwicklung eines neuen Projekts und zur Einwerbung eigener Mittel bzw. einer Stelle zu geben.

Die Bewerbungsfrist endet am 15.01.2019.

Weitere Informationen und die erforderlichen Bewerbungsunterlagen finden Sie hier.

 

 

Juni 2018

1. Biografiezirkel für Studentinnen und Akademikerinnen mit Beeinträchtigung

ERZÄHLE DEINE GESCHICHTE -- gemeinsam mit der Beauftragten für Studierende mit Behinderung oder chronischer Erkrankung der Universität Freiburg und der Katholischen Hochschule Freiburg lädt die Stabsstelle Gender and Diversity am Donnerstag, den 7. Juni 2018, um 17:00 Uhr zum ersten Biografiezirkel für Studentinnen und Akademikerinnen mit Beeinträchtigung in den Veranstaltungssaal der Universitätsbibliothek ein.

Biografiezirkel bieten Studentinnen und Akademikerinnen mit (und ohne) Beeinträchtigung die Möglichkeit, sich in einem geschützten Rahmen über persönliche und berufliche Herausforderungen im Lebensverlauf und in der eigenen Bildungsbiographie auszutauschen.

Näheres können Sie diesem Plakat entnehmen.

 

 

Drei Wissenschaftlerinnen der Universität Freiburg erhalten die Brückenstipendien "STAY!" und "Come and STAY!"

Die Albert-Ludwigs-Universität und die Neue Universitätsstiftung Freiburg unterstützen 2018 drei Wissenschaftlerinnen: Dr. Laura Gámez-Díaz und Dr. Miriam Rennung erhalten das Brückenstipendium „STAY!", Dr. Katerina Schlöglova das „Come and STAY!“-Stipendium. Die Förderungen richten sich an promovierte Wissenschaftlerinnen, die ihre akademische Laufbahn fortsetzen möchten, aber noch keine Anschlussfinanzierung haben, sowie an Wissenschaftlerinnen, die eine akademische Tätigkeit im Ausland aufgenommen haben und ihr nächstes Forschungsvorhaben an der Universität Freiburg umsetzen möchten.

Die Förderung von monatlich 1.800 Euro erfolgt zunächst für sechs Monate und kann auf ein Jahr verlängert werden. In dieser Zeit bieten die Stipendien den Wissenschaftlerinnen Freiraum, um ein Forschungsexposé auszuarbeiten, mit dem sie sich um Projektstellen bewerben und ihre wissenschaftliche Karriere voranbringen können.

Mehr über die drei geförderten Wissenschaftlerinnen erfahren Sie hier.

 

 

März 2018

Neugründung bukof-Kommission: Queere* Gleichstellungspolitk an Hochschulen

Im Rahmen der Jahrestagung der Bundeskonferenz der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten an Hochschulen (bukof) 2017 wurde die neue bukof-Kommission für queere* Gleichstellungspolitik an Hochschulen eingerichtet. Die Kommission hat sich im Januar 2018 konstituiert. Sie wird Strategien und Maßnahmen für eine Gleichstellungsarbeit entwickeln, die über das binäre, heteronormative Geschlechtermodell hinausgeht.

Initiator_innen und Sprecher_innen der Kommission sind Dr. Aniela Knoblich (Stabsstelle Gender and Diversity der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg), Josephine Bürgel (Freie Universität Berlin) und Jonathan Kohlrausch (Universität zu Lübeck).

Die gesamtgesellschaftlich gängige Einteilung der Geschlechter in Männer und Frauen (binäres Geschlechtermodell) mit jeweils bestimmten Rollen und Bedürfnissen findet sich auch in der Gleichstellungspraxis an Hochschulen. Dies ist einerseits ein nahe liegendes und pragmatisches Hilfsmittel, um Geschlechterfragen zu systematisieren sowie sichtbar und ansprechbar zu machen. Zugleich verstellt diese Einteilung aber den Blick für eine Sichtweise, die über das binär und heteronormativ gedachte Geschlechtermodell hinausgeht, und kann so zu struktureller Diskriminierung von Menschen führen, die sich z.B. als lesbisch, schwul, bisexuell, queer, trans* oder inter bezeichnen.

Auf der Grundlage der inzwischen langjährigen Erfahrungen mit Gleichstellungsar­beit an Hochschulen ist vielerorts die Erkenntnis gewachsen, dass zu einer reflektierten Geschlechter­politik – zumal an Hochschulen – die kritische Reflexion der zweigeschlechtlichen Norm ebenso ge­hört wie die Auseinandersetzung mit Diskriminierungstatbeständen, die durch diese Norm erst ent­stehen. Die Arbeit der neuen Kommission soll sich sowohl auf sehr konkrete, praktische Themen aus dem Hochschulalltag wie auf die Identifikation von übergeordneten Fragen einer nicht-binären, das heißt queeren* Geschlechterpolitik an Hochschulen beziehen.

 

 

Coaching für Karriere

Die Uni Leben berichtet über das Coaching Programm CORA für Wissenschaftlerinnen an der Universität Freiburg. Die neue Ausschreibung läuft vom 15. März bis 30. April 2018.

Hier geht es zu dem Artikel.

 

 

Geltung des Mutterschutzgesetzes jetzt auch für Studentinnen*

Seit dem 1. Januar 2018 gilt das Mutterschutzgesetz (MuSchG) auch für schwangere und stillende Studentinnen*. Das Service Center Studium der Universität Freiburg hat hierzu weitere Informationen zusammengestellt. Sie finden diese hier. Darüber hinaus wird nun in § 1 Abs. 4 MuSchG bestimmt, dass auch Trans-Personen (insbesondere Trans-Männner) und Intersexuelle von den Regelungen des Gesetzes erfasst sind, soweit sie schwanger sind, ein Kind geboren haben oder dieses stillen.

 

Februar 2018

Ausschreibung: Förderung einer Tagung zum Thema „Queerness in der populären Kultur und Musik“

Das Freiburger Zentrum für Populäre Kultur und Musik (ZPKM) schreibt Mittel in Höhe von 5.000 Euro zur Ausrichtung einer interdisziplinären Nachwuchstagung für das Jahr 2019 aus.

Antragsberechtigt sind an der Universität Freiburg Promovierende (mit einem sehr guten Magister- oder Masterexamen) sowie Postdocs. Bevorzugt behandelt werden Anträge, die von zwei Antragsteller/innen aus un­ter­schiedlichen Disziplinen stammen. 

Folgende Unterlagen sind bis zum 31. August 2018 in digitaler Form an das Direktorium des ZPKM einzureichen (per Mail an tauschek@kaee.uni-freiburg.de und parallel an michael.fischer@zpkm.uni-freiburg.de):

  • thematische Skizze zur geplanten Tagung; Tagungskonzept; Ziele und Fragestellung der Tagung (1 Seite)
  • CV und kurze Skizze (max. 1/2 Seite) zum aktuellen Forschungsprojekt der Antrag­steller_innen
  • Informationen zum Beitrag der Tagung bezüglich der Profilierung der kulturwissen­schaft­lichen Musik- und Populärkulturforschung an der Universität Freiburg (1/2 bis 1 Seite)
  • Entwurf für einen Call for Papers
  • kurze Überlegungen zur späteren Publikation der Tagungsbeiträge
  • kurze Stellungnahme der jeweiligen Betreuerin/ des jeweiligen Betreuers zum Tagungs­konzept

Die Tagung findet in Kooperation mit dem Zentrum für Anthropologie und Gender Studies der Universität Freiburg statt.

Für weitere Details ist hier die Ausschreibung zu finden.

 

 

LERU Advice Paper: Implicit Bias in Academia

On 18 January 2018, the LERU presented its advice paper, entitled "Implicit bias in academia: a challenge to the meritocratic principle and to women’s careers – and what to do about it” to the public.

 

 

Ausschreibung des Bertha-Ottenstein-Preises 2018

Mit dem Bertha-Ottenstein-Preis der Universität Freiburg sollen innovative Projekte und strukturelle Maßnahmen auf dem Gebiet der Gleichstellung sowie herausragende Leistungen im Bereich der Frauen- und Geschlechterforschung gewürdigt und unterstützt werden. Der Bertha-Ottenstein-Preis kann an einzelne Mitglieder, Gruppen von Mitgliedern oder Organisationseinheiten der Universität verliehen werden.

Der Bertha-Ottenstein-Preis ist mit 5.000 EUR dotiert und kann für bereits abgeschlossene Maßnahmen vergeben werden, die nicht länger als zwei Jahre zurückliegen. Prämiert werden können ebenfalls bereits laufende oder zukünftig geplante Projekte, die erst mit Hilfe des Preisgeldes umgesetzt werden können.

Ausgezeichnet werden können insbesondere Initiativen von Beschäftigten, Promovierenden und/oder Studierenden in den folgenden Bereichen:

  • Hervorragende wissenschaftliche Leistungen im Bereich der Geschlechterforschung,
  • Lehrkonzepte und Seminarformen, Schulungs- und Weiterbildungsangebote, die den Aspekt der Gleichstellung querschnittsartig integrieren und gleichstellungsorientierte Bewusstseinsbildungsprozesse anregen,
  • Netzwerkbildung, Veranstaltungs- oder Ausstellungsorganisation zu Gender-Themen,
  • Strukturelle Maßnahmen zur Gleichstellung, z. B. Rekrutierungs- und Personalentwicklungsmaßnahmen zur Erhöhung des Frauenanteils auf den Qualifikationsstufen, auf denen sie bislang unterrepräsentiert sind, oder innovative Maßnahmen zur Verbesserung der Lebens-, Studien- und Arbeitsbedingungen an der Universität im Sinne der Gleichstellung

Die aufgeführten Maßnahmen sind Beispiele und können durch konkrete Projektvorschläge und Maßnahmen ergänzt werden.

Kandidatinnen und Kandidaten können vorgeschlagen werden oder sich selbst bewerben. Für die Bewerbung ist ein Bewerbungsformular auszufüllen (hier Download Bewerbungsformular). Vorschläge und Bewerbungen mit aussagekräftigen Unterlagen (z.B. Gutachten) sind bis zum 29. März 2018 an die folgende Adresse zu richten: 

Albert-Ludwigs-Universität Freiburg

Stabsstelle Gender and Diversity

Stichwort: Bertha-Ottenstein-Preis

Fahnenbergplatz

79085 Freiburg

Über die Vergabe des Bertha-Ottenstein-Preises entscheidet der Senat auf Vorschlag der Ständigen Senatskommission für Gleichstellungsfragen. Der Bertha-Ottenstein-Preis wird universitätsöffentlich im Rahmen des Dies Universitatis am 13.06.2018 verliehen.

 

 

Radiobeitrag: Geschlechterstereotype im Jura-Studium

Die SWR2-Sendung „Impuls“ berichtete am 30.01.2018 über Geschlechterstereotype, die in zahlreichen Übungsfällen des Jura-Studiums präsent sind. In diesen Übungsfällen sind überwiegend Männer die Hauptpersonen, während Frauen meist lediglich als „Anhängsel“ der agierenden Männer dargestellt werden. Der Beitrag beschreibt, welchen Einfluss Sprache und sprachliche Bilder auf die Wahrnehmung haben und inwiefern dies problematisch sein kann.

Bei der Sendung handelt es sich um eine Reaktion auf die 2017 veröffentlichte Hamburger Studie „(Geschlechter-)Rollenstereotype in juristischen Ausbildungsfällen“ von Dana-Sophia Valentiner. Der Beitrag gibt einen Einblick in die Situation an der Universität Freiburg. Zu Wort kommen Katharina Stein, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für öffentliches Recht,  Jens-Peter Schneider, Professor für öffentliches Recht, Evelyn Ferstl, Professorin für Kognitionswissenschaften und Genderforschung, und Aniela Knoblich, Leiterin der Stabsstelle Gender and Diversity.

Zum Nachhören klicken Sie hier.

 

 

Januar 2018

Hochschuldidaktik-Frühstück

Am 19.1.2018 fand das Hochschuldidaktik-Frühstück mit Felix Wittenzellner und Dr. Aniela Knoblich, Stabsstelle Gender and Diversity statt.

Mit diesem Impuls wurden Lehrende für die Vielfalt der Studierenden sensibilisiert und Möglichkeiten aufgezeigt, mit deren Hilfe Lehrende den unterschiedlichen Lernstrategien, Erfahrungen und Bedürfnissen der Studierenden gerecht werden können. Denn individuelle Lebensentwürfe und demographische Entwicklungen, eine zunehmende Vielzahl an Zugangsmöglichkeiten, Bestrebungen zu einer inklusiveren Hochschule und die Internationalisierung des Studiums tragen heute zu einer Vielfalt unter den Studierenden bei, die auch die Gestaltung von Studium und Lehre vor wachsende Herausforderungen stellt.

Diese Vielfalt birgt die Chance, unterschiedliche Kompetenzen, Perspektiven und Erfahrungen der einzelnen Studierenden für einen erfolgreichen Lern- und Entwicklungsprozess aller zu nutzen. Gleichzeitig muss gewährleistet sein, dass Eigenschaften, die keinen Leistungsbezug haben, auch keinen Einfluss auf die Leistungsbewertung haben. Aber wie kann das gehen?

Neben der Diskussion von Fallbeispielen gab es beim Hochschuldidaktik-Frühstück genügend Raum, die eigene Lehrpraxis zu reflektieren und sich über eigene Erfahrungen sowie die der anderen Teilnehmer*innen auszutauschen.

Einen Videomitschnitt der Veranstaltung finden Sie hier.

 

 

Internationale Konferenz zu (Bio-)Diversität 2019

Vielfalt ist die Grundlage allen Lebens und damit wichtig für Mensch und Umwelt. Aber wie kann Vielfalt koexistieren und langfristig erhalten bleiben? Wann braucht Vielfalt ein Management und was für eines? Was können unterschiedliche Disziplinen, bspw. Biodiversitätsforschung und organisationales Diversity Management, voneinander lernen?

Um diese und viele andere Fragen zu beantworten, plant das DFG-Graduiertenkolleg 2123 "Conservation of Forest Biodiversity in Multiple-Use Landscapes in Central Europe" (ConFoBi) in Zusammenarbeit mit der Stabsstelle Gender and Diversity für November 2019 eine internationale Konferenz zum Austausch von Sichtweisen auf Diversität in unterschiedlichen Disziplinen. Dies reicht von biologischer Vielfalt bis zu Diversity Management, ist aber grundsätzlich für alle Disziplinen offen. Wir suchen interessierte Studierende und Beschäftigte aus allen Bereichen der Universität, die sich mit brennenden Fragen und kreativen Ideen an der Planung und Organisation dieser Konferenz beteiligen möchten.

Wer Interesse hat, kann sich bei Dr. Johannes Penner oder bei Anna Sennefelder melden:

 

Dr. Johannes Penner

Koordinator Graduiertenkolleg ConFoBi

Tel. +49 761 203 96851

Johannes.penner@wildlife.uni-freiburg.de

 

Anna Karina Sennefelder

SFB 1015 „Muße“

Koordinatorin des Integrierten Graduiertenkollegs

Tel. +49 761 203 67702

anna.sennefelder@sfb1015.uni-freiburg.de

 

 

Train the Trainer: Workshop für interne Dozierende der IWB

Dieser Workshop richtet sich an Beschäftigte der Universität Freiburg, die Kurse im internen Fort- und Weiterbildungsprogramm anbieten und ihre Lehrtätigkeit professionalisieren möchten. Dabei werden die Grundlagen zu Gestaltung von Lehr-Lern-Situationen kennengelernt, die eigene Rolle als Lehrperson gefestigt und Instrumente zum Umgang mit schwierigen Teilnehmenden, Störungen und anderen Herausforderungen erprobt.

Vorkenntnisse und Erwartungen der Teilnehmenden werden in die Planung des Kurses einbezogen und zu diesem Zweck eine Woche vor Seminarstart erfragt.

 

Kursleitung: Dr. Aniela Knoblich, Gender and Diversity, Universität Freiburg

Termin: 10.7.2018, 9:00- 12:30 Uhr

Ort: Der Raum wir zu einem späteren Zeitpunlt bekannt gegeben.

Die Anmeldung erfolgt über dieses Formular.

Anmeldeschluss: 28.6.2018

Max. Teilnehmendenzahl: 14 Personen

Weitere Informationen finden Sie hier.

 

 

Inklusive Sprache- wozu brauchen wir sie und wie funktioniert sie?

Interne Fort- und Weiterbildung für alle Beschäftige der Universität Freiburg zum praktischen Umgang mit inklusiver Sprache.

Es wird ein Überblick über aktuelle Debatten um inklusive Sprache vermittelt und die Unterschiede der verschiedenen Schreibweisen kennengelernt. Weiterhin werden die praktischen Möglichkeiten einer inklusiven Sprache für den eigenen Gebrauch entwickelt und mit praktischen Übungen und Originaltexten aus dem Arbeitsalltag angewendet.

Kursleitung: Dr. Aniela Knoblich, Gender and Diversity, Universität Freiburg und Jennifer J* Moos, Abteilung Gleichstellung der Universität Zürich

Termin: 7.6.2018 und 28.6.2018, jeweils 9:00- 12:30 Uhr

Ort: Der Raum wir zu einem späteren Zeitpunlt bekannt gegeben.

Die Anmeldung erfolgt über dieses Formular.

Max. Teilnehmendenzahl: 16 Personen

Weitere Informationen finden Sie hier.

 

 

Workshop: Raus aus dem Elfenbeinturm!

Forschen mit gesellschaftlicher Verantwortung

Dieser Workshop richtet sich an promovierende und Postdocs. Es werden die Voraussetzungen und Erfolgsfaktoren für Forschungsvorhaben reflektiert und die eigene Perspektive auf Forschung durch inter- und transdisziplinäre Ansätze erweitert.

Dies wird anhand von Praxisbeispielen und Reflexionsmethoden durchgeführt und mit fachlichem Input zu interdisziplinären Arbeiten ergänzt.

Workshopleitung: Dr. Aniela Knoblich, Gender and Diversity und Dr. Heinrich Stülpnagel, Freiburg Research Services

Termin: 31.1.2018, 9:00- 17:00 Uhr

Ort: Liefmannhaus (Goethestr. 33/3)

Die Anmeldung erfolgt über das Campus Management Portal HISinOne.

Max. Teilnehmendenzahl: 8 Promovierende/ 7 Postdocs

Weitere Informationen finden Sie hier.

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