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Strukturelle Verankerung

Das Organigramm zeigt die Einrichtungen, die an der Universität Freiburg mit Gleichstellungsarbeit befasst sind, und bildet die Organisationsstruktur dieses Arbeitsbereichs ab. Gleichstellung wird an der Universität Freiburg als Querschnittsaufgabe verstanden. Im Prorektorat für Redlichkeit in der Wissenschaft, Gleichstellung und Vielfalt werden die Strategien zur Umsetzung von Gleichstellung sowie die laufenden Maßnahmen und Aktivitäten gebündelt. So wird die Gleichstellungsarbeit, die in den verschiedenen Bereichen der Universität dezentral erfolgt, zentral gesteuert.

Die für Gleichstellung verantwortlichen Stellen stehen in einem engen Austausch miteinander sowie mit dem Zentrum für Anthropologie und Gender Studies, das als wissenschaftliche Einrichtung wichtige Expertise für Gleichstellungsarbeit bereitstellt.

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Prorektorat für Redlichkeit in der Wissenschaft, Gleichstellung und Vielfalt
Das Prorektorat vertritt Fragen von Gleichstellung und Vielfalt im Rektorat. Die Prorektorin bündelt und steuert die Aktivitäten der Universität in diesen Bereichen, bringt Gleichstellung und Vielfalt als Querschnittsthemen in die anderen Ressorts des Rektorats ein und entwickelt Strategien zur Förderung von Gleichstellung und Vielfalt an der Universität.
Darüber hinaus ist die Prorektorin Ansprechperson für Studierende in Fällen von Diskriminierung.
Die Prorektorin/der Prorektor wird für eine Amtszeit von drei Jahren vom Senat gewählt und vom Universitätsrat bestätigt.
 
Ständige Senatskommission für Gleichstellungsfragen
Die Ständige Senatskommission für Gleichstellungsfragen fungiert als beratende Gleichstellungskommission gemäß § x LHG. Als Kommission des Senats wird sie vom Rektor geleitet, der den Vorsitz dauerhaft an die Prorektorin für Redlichkeit in der Wissenschaft, Gleichstellung und Vielfalt delegiert hat.
Der Kommission gehören die Gleichstellungsbeauftragte sowie die Beauftragte für Chancengleichheit kraft Amtes an. Gewählte Mitglieder sind vier Professor_innen, zwei Vertreter_innen des wissenschaftlichen Diensts, zwei Studierende und zwei Mitarbeitende aus Verwaltung und Technik. Die Amtszeit ist an die des Senats gekoppelt und beträgt bei den Studierenden ein Jahr, bei den übrigen Mitgliedern vier Jahre. Die Kommissionsmitglieder werden vom Senat gewählt.
Die Kommission hat die Aufgabe, die Gleichstellungsakteur_innen an der Universität bei der Erfüllung und Weiterentwicklung ihrer Aufgaben zu unterstützen. Sie informiert sich über den neuesten Stand der Gleichstellungs- und Vielfaltsarbeit und gibt Handlungsempfehlungen für die Universität. Außerdem schlägt sie dem Senat die Preisträger_innen des jährlich zu vergebenden, mit 5.000 EUR dotierten Bertha-Ottenstein-Preises vor.
Die Geschäftsstelle der Ständigen Senatskommission für Gleichstellungsfragen liegt bei der Stabsstelle Gender and Diversity.
 
Stabsstelle Gender and Diversity
Die Stabsstelle Gender and Diversity ist die strategische Steuerungseinrichtung für Gleichstellungs- und Vielfaltsfragen. Sie arbeitet als Stabsstelle der Prorektorin für Redlichkeit in der Wissenschaft, Gleichstellung und Vielfalt. Ihre Kernaufgabe liegt in der Beratung der Hochschulleitung in den verschiedenen Entscheidungs-, Planungs-, Umsetzungs- und Bewertungsprozessen der Universität zum Thema Gleichstellung und Vielfalt. Sie berät außerdem die Einrichtungen der Universität zur konkreten Umsetzung von Gleichstellung und Vielfalt sowie zur Konzeption von Gleichstellungsmaßnahmen, u.a. in Drittmittelprojekten. Die Stabsstelle entwickelt Instrumente und Materialien für bewusstseinsbildende Maßnahmen zu Gender und Diversity an der Universität. Sie arbeitet an der Etablierung einer Gender- und Diversity-sensiblen Datenbasis und hat die Geschäftsstelle der Ständigen Senatskommission für Gleichstellungsfragen inne.
 
Gleichstellungsbeauftragte
Die Gleichstellungsbeauftragte ist die gewählte Vertreterin der Belange von Wissenschaftlerinnen und Studentinnen und setzt sich für die Beseitigung bestehender Nachteile für diese Zielgruppen ein. Gesetzliche Grundlage ist § x LHG. Die Gleichstellungsbeauftragte wird für eine Amtszeit von vier Jahren vom Senat gewählt, ist Mitglied des Senats und aller Senatskommissionen und nimmt an den Sitzungen des Universitätsrats, der Struktur- und Entwicklungskommission sowie an den Berufungskommissionen mit beratender Stimme teil. Darüber hinaus ist sie Ansprechperson für Frauen an der Universität in Fällen von sexueller Belästigung.
Die Gleichstellungsbeauftragte hat drei Stellvertreterinnen aus den Bereichen Medizin, Naturwissenschaft und Technik sowie Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften. In den Fakultäten wird sie von je einer Fakultätsgleichstellungsbeauftragten vertreten.
 
Beauftragte für Chancengleichheit
Die Beauftragte für Chancengleichheit ist die gewählte Vertreterin der in Verwaltung und Technik beschäftigten Mitarbeiterinnen der Universität. Gesetzliche Grundlage ist das Chancengleichheitsgesetz. Die Beauftragte wird von den weiblichen Beschäftigten in Verwaltung und Technik für eine Amtszeit von vier Jahren gewählt. Sie hat unmittelbares Vortragsrecht beim Kanzler. Sie achtet auf die Einhaltung des Chancengleichheitsgesetzes und unterstützt das Rektorat bei dessen Umsetzung. Bei allen personellen, sozialen und organisatorischen Maßnahmen wird sie frühzeitig beteiligt. Sie begleitet Personaleinstellungen und wirkt in universitären Gremien und Arbeitsgruppen mit.

 

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