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Deutscher Diversity-Preis: Universität Freiburg „exzellent“

Die Albert-Ludwigs-Universität Freiburg ist in einem Festakt in der Langen Foundation (Neuss) mit dem deutschen Diversity-Preis ausgezeichnet worden. Der Preis wurde erstmals durch die „Wirtschaftswoche“ und den Unternehmen Mc Kinsey und Henkel vergeben.

  

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v.l.n.r. Rudolf-Werner Dreier (Pressesprecher), Dr. Eva Voß (Leiterin Stabsstelle Gender and Diversity), Prof. Dr. Heiner Schanz (Vizerektor und Ressortverantwortlicher Gleichstellung und Vielfalt)
 
Die Freiburger Universität zählte zu den drei mit dem Prädikat „Exzellent“ Ausgezeichneten im Bereich Öffentliche Institutionen; den ersten Preis in dieser Kategorie gewann die RWTH Aachen. Als Diversity-Persönlichkeit wurde Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel geehrt.
 
Die Jury nominierte die Universität Freiburg aufgrund ihres beispielhaften Diversitykonzepts und zahlreicher Maßnahmen für die Förderung von Frauen (z.B. Stay-Stipendien, Dual Career Service), Eltern (Betreuungsplätze, 180 Ferienplätze, Elternzimmer), älteren Beschäftigten (Gesundheitsmanagement, Samstags-Uni) oder Religionsgruppen (Gebetsraum). Auch die Themen sexuelle Orientierung (Queer Tagung, Pride Events), Herkunft (Welcome Center, Be Buddy), oder Behinderung (Mentoring, Beratungsstellen, AK Barrierefreiheit, Internetportal Barrierefreiheit ) gehören zu diesem Maßnahmenkatalog.
 
Vor allem aber ist mit der Einrichtung der Stabsstelle Gender and Diversity eine wesentliche Stütze des Diversity Managements an der Universität Freiburg geschaffen worden. Besonders wichtig hierbei ist, dass die Verantwortung des Themas top-down vom Rektorat getragen wird. So betonte der für Gleichstellung und Vielfalt seit 2008 zuständige Vizerektor Prof. Dr. Heiner Schanz, dass ein klares Diversity Management für die Universität Freiburg unabdingbar ist, da die universitäre Realität in allen Bereichen „bunt und vielfältig“ sei. So kämen allein 42% der Masterstudierenden aus dem Ausland. Die Anerkennung, aber vor allem der proaktive Umgang mit Vielfalt, werde daher immer mehr zum Wettbewerbsfaktor, um die besten Köpfe und Talente zu gewinnen – unabhängig von Alter, Geschlecht oder Herkunft.
 
So setzt das Rektorat etwa bei der Rekrutierung des wissenschaftlichen Spitzenpersonals mit dem neuen Leitfaden für Berufungsverfahren ein wirksames Steuerungsinstrument zur Erhöhung der Vielfalt ein. Verschiedenheit und Vielfalt in Herkunft, Handeln und Denken ist Voraussetzung für das Funktionieren einer zukunftsgerichteten „Universitas“. Entsprechend sieht die Universität Freiburg Diversity als wichtigen Bestandteil ihrer Organisationsentwicklung.

 

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