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Meilensteine 2009

Dezember

Stiftungskampagne „Freiräume für Wissenschaftlerinnen“
Mit Beschluss des Vorstands der Neuen Universitätsstiftung vom Dezember 2009 wurde das Förderprogramm „Freiräume für Wissenschaftlerinnen“ eingerichtet, das sich zum Ziel setzt, das Potential exzellenter junger Frauen für die Wissenschaft zu nutzen und die vielversprechendsten Nachwuchsforscherinnen auf ihrem Weg zur Professur zu unterstützen. Damit sich junge Wissenschaftlerinnen nach der Promotion nicht zwischen Familie und Forschung entscheiden müssen, will ihnen die Neue Universitätsstiftung die notwendigen Freiräume für erfolgreiches Forschen öffnen. Dafür wurden im Dezember 2009 zwei Stiftungskampagnen auf den Weg gebracht:

Kinderbetreuungsprojekt Uni-Zwerge
Eine ausreichende Kinderbetreuung ist noch immer eine entscheidende Bedingung für die akademische Karriere. Und das gilt ganz besonders für Wissenschaftlerinnen. Deshalb unterstützt die Neue Universitätsstiftung den Ausbau der bislang nur halbtags zur Verfügung stehenden Betreuung in der Kinderkrippe „Uni-Zwerge“. Mit den Spendengeldern sollen die neuen Räumlichkeiten bedarfsgerecht ausgestattet, der bislang ungenutzte Innenhof der Kinderkrippe „Uni-Zwerge“ umgebaut und Spielzeuge für die Innenausstattung gekauft werden.

Stipendienprogramm STAY!
Das Stipendienprogramm STAY! soll als eine Art Brückenstipendium eine finanzielle Unterstützung von bis zu 12 Monaten ermöglichen, in denen sich die Stipendiatin nach erfolgreicher Promotion voll auf die Beantragung weiterer Forschungsprojekte bzw. einer Habilitationsschrift und der dafür nötigen Finanzierung konzentrieren kann. Das von der Neuen Universitätsstiftung initiierte Stipendienprogramm STAY! richtet sich speziell an Post-Doktorandinnen und unterstützt diese mit einem monatlichen Beitrag von 1.300 EUR (plus weitere 200 EUR pro Kind).

 

Juli

Unterstützung Mentoring für Studentinnen mit Behinderung
Das Rektorat unterstützt nachdrücklich das Ziel, mehr Chancengleichheit für Studierende mit Behinderung, insbesondere für Studentinnen mit Behinderung oder chronischer Krankheit, zu erreichen. Daher hat das Rektorat in seiner Sitzung vom 13. Juli 2009 beschlossen, die Teilnahmegebühr im Falle einer erfolgreichen Bewerbung von Freiburger Studentinnen um einen Platz beim bundesweiten Pilotprojekt „Mentoring für Studentinnen mit Behinderung“ des Hildegardis-Vereins zu übernehmen.
Der Hildegardis-Verein hat im Europäischen Jahr der Chancengleichheit 2007 den Förderbedarf von Studentinnen mit Behinderung in einer wissenschaftlichen Studie ermittelt. Als handlungsorientierte Antwort auf die Ergebnisse dieser Studie hat der Hildegardis-Verein im Jahr 2008 das Pilotprojekt „Mentoring für Studentinnen mit Behinderung“ initiiert. Dafür werden für jeweils ein Jahr – bundesweit – Tandems aus insgesamt 60 Mentees und 60 Mentor_innen mit und ohne Behinderung gebildet. Pro Jahr werden so 20 Tandems gebildet. Neben der Erstattung der Teilnahmegebühr von 400 EUR pro Mentee hat das Rektorat futura-Mentoring beauftragt, als Anlauf- und Kontaktstelle für interessierte Studentinnen mit Behinderung/chronischer Krankheit zu fungieren und diese bei der Bewerbung um einen Platz beim Mentoring des Hildegardis-Vereins zu beraten und professionell zu unterstützen.

 

April

Verabschiedung Konzept „Familienfreundliche Universität Freiburg – Perspektiven für die Jahre 2009-2011“
Das erklärte Ziel der Universität ist es, die Vereinbarkeit von Familie, Privatleben, Studium und Beruf, d.h. eine ausgewogene Work-Life-Balance grundsätzlich und dauerhaft zu ermöglichen. In einem ersten Schritt wurde daher in dem für die strategische Koordination zuständigen „Arbeitskreis Familienfreundliche Universität“ das Konzept „Familienfreundliche Universität Freiburg – Perspektiven für die Jahre 2009-2011“ mit den Prioritäten im Bereich Vereinbarkeit für die nächsten drei Jahre ausgearbeitet. Vorrangige Zielsetzungen sind dabei die Schaffung einer vereinbarkeitsorientierten Organisationskultur, der Ausbau der Kinderbetreuung sowie eine anforderungsadäquate Verbesserung der Rahmenbedingungen für Studium, Beruf, Familien- und Privatleben.
Das Konzept wurde in der Sitzung des Rektorats vom 27.04.2009 verabschiedet. Der Familienservice ist nun beauftragt,  die im Konzept entwickelten Handlungsfelder und Zielsetzungen zusammen mit den verantwortlichen Dezernaten und Abteilungen in den kommenden drei Jahren schrittweise umzusetzen.

 

Februar

Einrichtung einer ganzjährigen Ferienbetreuung für Kinder von Universitätsangehörigen
Mit Beschluss des Rektorats werden zunächst für die Dauer von drei Jahren (mit der Möglichkeit der Verlängerung um zwei weitere Jahre) Mittel zur Durchführung von Betreuungsangeboten in den Ferien für Kinder von Universitätsangehörigen zwischen drei und 15 Jahren bereit gestellt. Neben der bereits bestehenden Sommerferienbetreuung können dadurch die Oster-, Pfingst- und Herbstferien abgedeckt werden. Mit diesem ganzjährigen Betreuungsangebot wird maßgeblich auf eines der dringlichsten Vereinbarkeitsprobleme der an der Universität beschäftigten Eltern reagiert und gleichzeitig Planungssicherheit für Eltern und deren Arbeitsumfeld geschaffen. Das ganzjährige Ferienbetreuungsprogramm stellt damit eine strukturelle Maßnahme dar, von der Eltern aus allen an der Universität vertretenen Statusgruppen gleichermaßen profitieren. Auf diese Weise können in allen Ferienbetreuungen eines Jahres ca. 180 Kinder betreut werden.
 

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