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Artikelaktionen

Meilensteine 2008

Oktober

Restrukturierung und Stärkung der Ständigen Senatskommission für Gleichstellungsfragen
Auf Beschluss des Senats wird die bisherige Ständige Senatskommission zur Förderung von Wissenschaftlerinnen und Studentinnen in Ständige Senatskommission für Gleichstellungsfragen umbenannt. Darüber hinaus wird das Aufgaben- und Organisationsprofil verändert und die Kommission in ihrer Arbeit durch Erweiterung der Mitgliederzahl gestärkt. Weitere Unterstützung erhält die Kommission zukünftig durch eine Geschäftsstelle, die bei der Stabsstelle Gender and Diversity liegt. Vordringliche Aufgabe der Senatskommission ist es, die Umsetzung von Gleichstellungsmaßnahmen an der Universität Freiburg beratend zu begleiten. Außerdem schlägt die Senatskommission dem Rektorat die Preisträgerinnen und -träger des jährlich zu vergebenden, mit 5.000 EUR dotierten Bertha-Ottenstein-Preises (vormals Frauenförderpreis) vor.

 

September

Universität Freiburg erfolgreich beim "Professorinnen-Programm"
Die Universität Freiburg war beim „Professorinnen-Programm“ zur Förderung der Gleichstellung von Frauen und Männern in Wissenschaft und Forschung an deutschen Hochschulen erfolgreich. Das BMBF und das Land Baden-Württemberg zeichneten das Gleichstellungskonzept der Universität Freiburg aus und sagten zu, drei Professorinnenstellen der Freiburger Uni mit je 150.000 Euro für fünf Jahre zu fördern.


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Juli

Einrichtung einer Dual-Career-Servicestelle
Das Rektorat beschließt die Einrichtung einer Dual-Career-Servicestelle. Diese wird bei der Beauftragten für Chancengleichheit angesiedelt. Gleichzeitig werden – um Synergieeffekte zu schaffen und Parallelstrukturen abzubauen – die noch verbleibenden Aufgaben der Beauftragten für Chancengleichheit im Bereich Vereinbarkeit und Kinderbetreuung dem neu geschaffenen Familienservice übertragen. Die Dual-Career-Servicestelle soll nachhaltige Strukturen schaffen, um Partner_innen von zukünftigen Mitarbeiter_innen in Spitzenpositionen adäquat bei der Suche nach einer Stelle beraten zu können.

 

Juni

Gender-Forschung in der Informatik
Das Rektorat beschließt die Einrichtung einer Juniorprofessur für Gender-Forschung in der Informatik sowie das vorgezogene Berufungsverfahren der Professur Kognitionswissenschaft mit Teildenomination Gender Studies in der Fakultät für Wirtschafts- und Verhaltenswissenschaften. Damit erfüllt die Universität ihre im Rahmen der Förderung des Kompetenzforums „Genderforschung in Informatik und Naturwissenschaften [gin]“ gegenüber dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg eingegangene Verpflichtung zur Verstetigung.

 

Mai

Ausbau des Familienservice
Um die Vereinbarkeit von Studium bzw., Beruf und Familie zu fördern, wird der Familienservice aus den Geldern der Exzellenzinitiative personell gestärkt.


Etablierung eines Mediationsgremiums
Das vom Rektorat beschlossene Mediationsgremium konzentriert sich auf Konfliktsituationen mit Studierenden und Wissenschaftler_innen, die im bestehenden Leitfaden „Hilfen zur Lösung von Konflikten - Partnerschaftliches Verhalten an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg“ nur indirekt bzw. nicht berücksichtigt werden.
Das Mediationsgremium ersetzt dabei keinesfalls die bestehenden Vereinbarungen und Verfahren, sondern ergänzt diese, indem den bestehenden Verfahren eine informelle Aufarbeitung der Konfliktsituation vorgeschaltet wird. Durch die hochrangige Besetzung des Mediationsgremiums soll deutlich gemacht werden, dass alle Vorwürfe von sexueller Belästigung auch unterhalb der Schwelle des Justitiablen ernst genommen werden. Erhärten sich die Vorwürfe und lässt sich keine alternative Konfliktlösung finden, beendet das Mediationsgremium seine informelle Arbeit, und es werden die offiziellen Verfahrensschritte eingeleitet.

 

April

Einrichtung der Stabsstelle Gender and Diversity
Das Rektorat beschließt die Umbenennung und Aufgabenerweiterung der seit Januar 2008 bestehenden Koordinierungsstelle Gender Mainstreaming in Stabsstelle Gender and Diversity. Ihre zentrale Aufgabe ist die strategische Beratung der Hochschulleitung in den verschiedenen Entscheidungs-, Planungs-, Umsetzungs- und Bewertungsprozessen der Universität zum Thema Gleichstellung und Vielfalt.

 

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