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Sexuelle Orientierung und sexuelle Identität

Das Geschlecht eines Menschen sowie seine Sexualität tragen neben seiner Herkunft, seinem Alter oder seiner Weltanschauung maßgeblich zur Ausbildung einer Identität bei. Der Begriff "sexuelle Identität" bezeichnet dabei das elementare Selbstverständnis über das geschlechtliche Wesen eines Menschen. Grundlegend dabei ist, wie ein Mensch sich selbst wahrnimmt und von anderen wahrgenommen werden will.

Die sexuelle Identität umfasst neben dem biologischen und dem sozialen Geschlecht auch die sexuelle Orientierung. Dieser Begriff beschreibt, auf wen sich die Sexualität eines Menschen richtet. Die sexuelle Orientierung kann zum Beispiel auf das andere (heterosexuell) oder das gleiche Geschlecht (homosexuell) oder auf beide Geschlechter (bisexuell) gerichtet sein.

Zur Diversity-Dimension der sexuellen Identität zählen auch „Transgender“-Menschen, die sich mit ihren biologischen Geschlechtsmerkmalen nicht oder nur unvollständig identifizieren können. Zur „Transgender“-Gruppe gehören auch Menschen, die sich mit der Geschlechtsrolle, die ihnen bei Geburt anhand der Geschlechtsmerkmale zugeschrieben wurde, gar nicht oder nur in unzureichender Weise charakterisieren lassen wollen.

Repräsentativen Studien zufolge beträgt der Anteil von Lesben und Schwulen an der Gesamtbevölkerung etwa 7 Prozent.  Demnach kann an der Universität Freiburg von etwa 1500 Studierenden und 300 Beschäftigten mit homosexueller Orientierung (Stand 2010) ausgegangen werden. Zur Gruppe von Transgender-Menschen werden bis zu 5 Prozent der Bevölkerung gerechnet. Die Universität Freiburg ist deshalb bestrebt, proaktiv ein universitäres Umfeld zu schaffen, in dem sich Universitätsangehörige jeder sexuellen Orientierung und Identität willkommen fühlen.


Gesetzliche Grundlagen im Bereich Sexuelle Identität [PDF]
 

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