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Sexuelle Orientierung und geschlechtliche Identität

Das Geschlecht eines Menschen sowie seine Sexualität tragen neben seiner Herkunft, seinem Alter oder seiner Weltanschauung maßgeblich zur Ausbildung einer Identität bei. Der Begriff "geschlechtliche Identität" bezeichnet das elementare Selbstverständnis über das geschlechtliche Wesen eines Menschen. Grundlegend dabei ist, wie ein Mensch sich selbst wahrnimmt und von anderen wahrgenommen werden will.

Die geschlechtliche Identität umfasst neben dem biologischen und dem sozialen Geschlecht auch die sexuelle Orientierung. Dieser Begriff beschreibt, auf wen sich die Sexualität eines Menschen richtet. Die sexuelle Orientierung kann zum Beispiel auf das andere (heterosexuell) oder das gleiche Geschlecht (homosexuell) oder auf beide Geschlechter (bisexuell) gerichtet sein.

Zur Diversity-Dimension der geschlechtlichen Identität zählen auch Transgender-Menschen -- also Menschen, die sich mit ihren biologischen Geschlechtsmerkmalen nicht oder nur unvollständig identifizieren können. Zur Transgender-Gruppe gehören auch Menschen, die sich mit der Geschlechtsrolle, die ihnen bei Geburt anhand der biologischen Geschlechtsmerkmale zugeschrieben wurde, gar nicht oder nur in unzureichender Weise charakterisieren lassen wollen.

Die Universität Freiburg ist bestrebt, proaktiv ein universitäres Umfeld zu schaffen, in dem sich Universitätsangehörige jeder sexuellen Orientierung und geschlechtlichen Identität willkommen fühlen. Sie arbeitet fortwährend an diesem Ziel und bietet Workshops und Fortbildungen zu diesem Thema an. Im Jahr 2014 fand an der Universität ein Tag der Vielfalt zum Thema "Sexuelle Orientierung und geschlechtliche Identität als Dimension von Vielfalt an der Universität" statt.


Gesetzliche Grundlagen im Bereich Sexuelle Identität [PDF]
 

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