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Maßnahmen im Bereich Alter

Strategische Maßnahmen

Arbeitskreis Personalentwicklung

Das Rektorat hat im November 2008 entschieden, eine systematische Personalentwicklung an der Universität Freiburg einzuführen und mit einer Pilotphase in der zentralen Verwaltung zu beginnen. Hierfür wurde unter der Leitung des Kanzlers ein Arbeitskreis eingerichtet, an welchem auch die Chancengleichheitsbeauftragte sowie die Stabsstelle Gender and Diversity unmittelbar beteiligt sind. Der Arbeitskreis wurde beauftragt, ein ganzheitliches, d.h. gender- und diversitysensibles Personalentwicklungskonzept unter Berücksichtigung der folgenden Schwerpunkte zu entwickeln: Einführung von Mitarbeiter_innen-Gesprächen, Führungskräfteentwicklung, Fortbildung und Qualifizierung, Beförderungsplanung sowie die angemessene Berücksichtung des sozialen Umfelds, insbesondere Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Das Konzept „Personalentwicklung. Pilotphase in der zentralen Verwaltung in den Jahren 2009-2011“ wurde im April 2009 vom Rektorat beschlossen.

 

Spezifische Maßnahmen für Beschäftigte

Gleitzeitmodelle

Bisher gilt in der Zentralen Universitätsverwaltung, im Rechenzentrum, im Mineralogisch-Geochemischen Institut, im Physikalischen Institut und in der Universitätsbibliothek für alle Mitarbeiter_innen die gleitende Arbeitszeit. Andere Bereiche können bei Bedarf jederzeit Gleitzeit einführen – die technischen Möglichkeiten sind seit 2006 erprobt.


Telearbeit

Die Universität Freiburg hat 2007 die alternierende Telearbeit/Heimarbeit in Form eines Pilotprojektes eingeführt. Ziele der Maßnahme sind u.a., den Beschäftigten durch die zeitliche und räumliche Flexibilisierung der Arbeitsorganisation eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu ermöglichen, durch mehr Selbstverantwortung bei der Festlegung der Arbeitszeit und der Gestaltung der Arbeit eine höhere Motivation und Arbeitszufriedenheit zu erreichen und dadurch die Arbeitsqualität und -produktivität zu verbessern. Das Projekt wurde nach erfolgreicher Evaluation im Frühjahr 2009 in den Regelbetrieb überführt. Momentan nutzen 88 Personen die Möglichkeiten der Telearbeit, darunter 27 Männer und 61 Frauen.


Teilzeitmodelle

Die Beantragung von Teilzeit aus familiären Gründen ist seit 1995 möglich und wird individuell mit der Personalabteilung geregelt. Die Reduzierung der Arbeitszeit kann hierbei vertraglich festgelegt werden, wenn mindestens ein Kind unter 18 Jahren oder wenn ein nach ärztlichem Gutachten pflegebedürftiger sonstiger Angehöriger zu betreuen oder pflegen ist. In den letzten 5 Jahren wurde die Option, in Teilzeit zu arbeiten, ständig erweitert. Inzwischen sind Arbeitszeitmodelle von 20% bis 100%, mit einer Verteilung auf 1 bis 5 Tage pro Woche möglich.
 

Familienfreundliche Sitzungszeiten

Das bereits von einzelnen Fakultäten beispielhaft praktizierte Modell familienfreundlicher Sitzungszeiten wird vom Senat seit 2009 ebenso umgesetzt. Die Sitzungszeit beginnt 14:15 Uhr (vormals 15:15 Uhr), so dass auch bei längeren Tagesordnungspunkten ein Beschließen der Sitzung im Rahmen der Arbeitszeit möglich ist.


Samstagsuni

Bei dem in Art und Umfang deutschlandweit einmaligen Programm lassen bis zu 1.000 Besucher_innen pro Veranstaltung die Idee des lebenslangen Lernens lebendig werden.


Pausenexpress

Ende November 2011 ist das Pilotprojekt „PausenExpress“ an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg angelaufen. Das neue und innovative Projekt im Maßnahmenkatalog des Betrieblichen Gesundheitsmanagements der Universität zur Gesundheitsförderung und zur Krankheitsverhütung durch Bewegung steht allen Mitarbeitern zur Verfügung und kann innerhalb der Arbeitszeit wahrgenommen werden. Im Rahmen des „Pausenexpress“ werden Trainer_innen in den jeweiligen Etagen/Büros mit einer Gruppe von 3-6 Personen ein 20-minütiges Sportprogramm über einen Zeitraum von 10 Wochen durchführen. Das Kurzprogramm setzt sich aus den Komponenten Mobilisation, Kräftigung, Dehnung und Entspannung zusammen und erfordert keinen Kleidungswechsel. Eine individuelle Betreuung und Anpassung des Programms an die Bedürfnisse der Teilnehmer_innen wird durch verantwortungsbewusste und kompetente Trainer_innen gewährleistet.


Rückenschule

Einen festen Bestandteil des Betrieblichen Gesundheitsmanagements an der Universität Freiburg bilden Rückenschulungskurse. Dabei werden ein gesundes Bewegungsverhalten und eine aktivere Körperhaltung, speziell bei Rückenproblemen, gefördert. Es wird zusätzlich Wert gelegt auf die Atemwahrnehmung sowie das Koordinationstraining für eine Verbesserung der Wachheit, Konzentration und Aufmerksamkeit. Die Angebote zur Rückenschule enthalten zudem Komponenten zu speziellen Kräftigungsübungen, Beweglichkeitstraining und Entspannungseinheiten. Die Kurse finden montags bis donnerstags statt und stehen allen Universitätsbeschäftigten zur Verfügung.


Gesundheitstag   

Der Arbeitskreis „Betriebliches Gesundheitsmanagement“ veranstaltet jährlich einen Gesundheitstag für Beschäftigte der Universität. Neben Informationsständen zu einzelnen Themen wie Sport, Stress, Ernährung oder Arbeitssicherheit werden, verteilt über den ganzen Tag, Workshops angeboten, in denen sich die Beschäftigten ausführlich mit Themen der Gesundheit am Arbeitsplatz befassen können. Diverse Einrichtungen und Abteilungen wie der Arbeitsmedizinische Dienst, die Uni-Hautklinik oder die psychosoziale Beratung und Suchtkontaktstelle, aber auch Krankenkassen beraten außerdem mit Informationsständen.


Raucherentwöhnung

Das Kursangebot zur Raucherentwöhnung der Universität Freiburg wendet sich an alle, die einen Weg aus der Abhängigkeit suchen und das Rauchen aufgeben wollen. Grundlage des Kurses bilden verhaltenstherapeutische Methoden. Die Teilnehmenden treffen sich fünfmal in wöchentlichem Abstand, um sich vorzubereiten, sich auszutauschen und ihre Erfahrungen zu analysieren. Den Teilnehmenden werden im Verlauf des Kurses Methoden zur gezielten Anwendung von Nikotinersatzmitteln und Vermeidungsstrategie vermittelt. Darüber hinaus lernen die Kursteilnehmenden langfristige Erfolge durch bewusste Ernährung, Bewegung und sportliche Betätigung zu erzielen. Schließlich werden Hinweise zum Erkennen von rückfallgefährdenden Situationen gegeben sowie Bewältigungsstrategien im Fall eines Rückfalls erprobt.


Nordic-Walking in der Mittagspause

Nordic-Walking ist ein idealer Sport für alle Menschen, die überwiegend sitzende Tätigkeiten verrichten und sich zu wenig bewegen. Der Kurs richtet sich also an alle Beschäftigte, die Freude an der Bewegung in der Mittagspause haben. Die Teilnehmenden erhalten dabei theoretische und praktische Anleitungen, welche die Umsetzung der Nordic-Walking-Technik vereinfachen soll. Neben Hinweisen zur Technikverbesserung erhalten die Teilnehmenden ebenso praktische Tipps zu gezielten Kräftigungsübungen. Am Ende der Einheiten soll jede_r Teilnehmende in der Lage sein, diese Aktivität bei Freude und Interesse selbst fortzuführen.

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